Die Feuerwehr wurde zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Schulbusses alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte der Schulbus mit etwa 20 Personen besetzt und in eine Hauswand gefahren sein.
Vor Ort bestätigte sich die Lage. Ein mit Schülerinnen und Schülern besetzter Schulbus war auf der abschüssigen Straße „Am Schulberg“ aus bislang unbekannter Ursache ungebremst die Straße hinuntergefahren. Dabei kollidierte der Bus zunächst mit einer Treppe sowie drei geparkten PKW. Anschließend kam der Bus in einer Kurve von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Außenmauer eines Wohngebäudes und kam dort zum Stillstand.
Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst, der mit einem Großaufgebot vor Ort war, bei der medizinischen Erstversorgung der verletzten Personen. Die Betroffenen wurden zunächst vor Ort gesichtet, kategorisiert und anschließend erstbehandelt. Danach erfolgte der Transport zu einer eingerichteten Sammelstelle beziehungsweise zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser.
Darüber hinaus sicherte die Feuerwehr alle beteiligten Fahrzeuge gegen ein Wegrollen und stellte den Schulbus sowie die beteiligten Pkw stromlos. Aufgrund der durch den Aufprall entstandenen Schäden am Gebäude konnte nicht ausgeschlossen werden, dass dieses einsturzgefährdet war. Die Feuerwehr führte daher Abstützarbeiten im betroffenen Gebäude durch und sicherte den Gefahrenbereich. Ein Sachverständiger wurde zur Beurteilung der Standfestigkeit des Gebäudes beauftragt.
Im weiteren Einsatzverlauf unterstützte die Feuerwehr den Abschleppdienst bei den Aufräum- und Bergungsarbeiten. Nach Abschluss der feuerwehrtechnischen Maßnahmen wurde die Einsatzstelle zur weiteren Bearbeitung an die Polizei übergeben.